IT-weblog

All der tägliche Frust und Schweiß der IT-Branche

Schlagwort: handy

Nach Hause telefonieren

Der Film zur App war schon da, nun kommt die App zum Film. Immer mehr von den installierbaren Wundertools haben echte Probleme ihre Daten für sich zu behalten. Teilweise aus Unvermögen der Entwickler, andererseits auch absichtlich um Daten zu sammeln.

Was fehlt ist der Datenausweis, der von halbwegs kompetenter und neutraler Stelle aus die Geschwätzigkeit der Anwendung bewertet und einstuft. Die Entscheidung ob man die dann nutzen will, kann der Anwender dann ja immer noch selbst treffen.

Schön so.

Anonym gleich Terrorist

Das Leben kann ja so einfach sein, wenn man nur schwarz-weiß sehen kann.

… Verkauf anonymer SIM-Karten „missbräuchliches Verhalten, von belästigenden Telefonanrufen bis hin zur Vorbereitung terroristischer Handlungen, gefördert …

So die Lesart, wenn jemand nicht gleich alle möglichen Daten seiner Nutzer erfassen will. Das Recht auf Anonymität sollte ein Grundrecht werden. Aber bei der Einstellung wird es eher in die andere Richtung ausufern.

Übrigens: Telefonzellen – die Älteren unter uns werden sich erinnern – waren irgendwie auch anonym, zumindest wenn man kurz genug telefonierte und die Zelle nur jeweils einmal nutzte und da ist die Welt auch nicht von untergegangen.

Schade drum.

ICE – Notruf-Nummern im Handy

Tolle Forderung der DLRG: Man soll unter dem Kontakt ICE – In Case of Emergency – seine präferierten Angehörigen eintragen, wenn man mal nicht mehr können sollte. Hat sich sicher ein nicht-Techniker ausgedacht, denn: Wenn man schon bewußtlos ist und keine Nummer nennen kann, dann kann man sicher auch weder die PIN-Nummer, noch das Entsperren des Handys mitteilen.

Ich lass mein Handy immer mit automatischen Screenlocker liegen, da ist also nach spätestens einer Minute kein Zugriff mehr möglich. Schöne Idee, aber unrealistisch unsicher in der Ausführung.

Schade drum.

Handy-versteck Anwendung

Ich habe dazu leider gerade keine Zeit, aber es wird sich sicher irgendwann jemand finden, der diese Anwendung entwickeln wird. Bei dem Mist der so an Fake-Tools für Handy existiert ist auch noch Platz für diese Idee:

Man fotografiert mit dem Telefon von recht nah seinen Schreibtisch, legt das Handy dort drauf und stellt auf dessen Display wieder das Foto dar. Also sollte das Handy doch nun fast unsichtbar sein, denn der Untergrund schimmert ja nun durch.

Natürlich ist die Idee grenzdebil schwachsinnig, aber das hatte man ja auch von dem Tool gesagt, welches einem während dem SMS-Schreiben ein Livebild der Kamera dahinter darstellt, damit man beim Laufen nirgends gegenrennt.

Schön so.

Neues Spielzeug

Da ist es also, mein neues HTC S710 Vox, sollte mir ein Windows Mobile Handy nicht eigentlich peinlich sein? Aber zum Entwickeln ist es ein geeignetes Testobjekt, Daten können lokal auch via WLAN laufen, das spart Onlinekosten. Und nur für Symbian zu entwicklen ist auch zu wenig, Windows Mobile 6 ist da schon wieder was ganz anderes. Nun fehlt eigentlich nur noch ein echtes Telefon für googles Android und natürlich ein Blick auf das Apple SDK für das iPhone, was hoffentlich diesen Monat veröffentlicht werden wird.

Schön so.

Display mit abnehmbaren Handy

Was die Industrie einem so alles als Innovation verkaufen will ist schon stark. Da gibt es nun also ein Mobiltelefon, bei dem man das Display abnehmen kann, aha. Ging bei den meisten anderen Telefonen auch schon, hier bleibt das Display aber weiterhin funktionstüchtig und man kann es sogar wieder anbringen. (sorry war ein Scherz)

Aber was für eine morgentliche Suche wird das denn nun werden? Wenn ich mal schnell ein Telefon mitnehmen will, nun also auch noch das Display suchen, zwei statt einem Akku aufladen und das wohl auch noch mit zwei Netzteilen? Na ich hoffe mal man kann wenigstens beide Teile gleichzeitig mit dem gleichen Netzteil aufladen. Aber das Risiko des leeren Akkus ist so erst mal dopplelt so hoch. Ob das wirklich jemandem was nutzt, muß jeder selbst rausfinden. Ich brauchs erst mal nicht.

Schade drum.

Vielfalt oder Zersplitterung?

Braucht man wirklich so viele unterschiedliche Linux-Lösungen für Mobiltelefone? Jeder schießt auf den Markt mit noch einer Ankündigung mehr diesmal das absolute nonplusultra Linuxhandy entwickelt zu haben.

Der Einzige dem ich das wirklich zutraue wäre google mit seinem Android. Da sieht man eine gewisse Marktmacht, kombiniert mit Massen von Geld und einem coolen Image. Die Kombination verspricht Erfolg. Aber bislang sind – außer in den USA – fast 99% der Smartphones in der Hand von Symbian. Nur die Amis spielen gerne auch mal mit Windows auf dem Handy.

Also für Linux ist da aktuell noch kein Platz und bei der Zerplitterung wird das auch nix mehr.

Schade drum.

Wird die Schublade patentierbar?

So richtig neu ist diese Idee ja nun auch nicht:

Handy-Display lässt sich nach hinten verschieben

Viele Handys haben doch schon so ein Display zum Aufschieben, ob da nun eine Zahlentastatur oder ein Keyboard mit Buchstaben kommt, ist doch Banane. Aber da ja der Wert von Firmen in der Einheit Patente-pro-Jahr gezählt wird, freuen sich die Investoren sicher über ein Luftpatent mehr im Portfolio.

Schade drum.

© 2017 IT-weblog

Theme von Anders NorénHoch ↑