Artikel-Schlagworte: „Filesharing“
Da hätte ich ja erheblich mehr erwartet.Bei Video-Streaming soll der illegale Anteil sogar nur bei 5% des Volumens liegen. Bei Musik bei 10%!
Und da jammert die Medien-Industrie, sie würde mit dem Rücken zur Wand stehen? Dieser Anteil ist doch sicher etwa gleich dem von “damals”, die guten 80er Jahre. Wo jeder sich auf Compact-Cassette die Platte vom Nachbarn kopierte.
Ob man vieleicht einfach schlechte Inhalte bietet, die sogar die Kopierquote gesenkt haben? Nicht mal für lau will mancher das gejaule oder die langweiligen Streifen haben.
Schön so.
Früher waren es ja mal Schweine im Weltall, heute sind sie an der Regierung und machen also Mist. Der neueste Vorschlag:
Der US-Rechnungshof (GAO) befürchtet, dass es bei einer Schweinegrippe-Pandemie zu Engpässen beim Datentransport im Internet kommen könnte. Die Regierung sollte daher Maßnahmen wie die Beschneidung der Bandbreite von Privatanschlüssen vorsehen
Der Industrie ist ja auch jedes Mittel recht um gegen den Krebs Filesharing vorzugehen. Das ist doch mit Sicherheit ein abgekartertes Spiel.
Schade drum.
Was ist ein illegal heruntergeladenes Musikstück wert? 222.000$ pro Titel oder 22.500$ pro Stück? Da wird ja komplett willkürlich ein Streitwert festgesetzt. Sinnvoll erscheint da die Begrenzung auf das Verhältnis von 9:1 zum tatsächlich entstandenen Schaden, wenn der Schaden auch neutral bewertet würde. Ein Lied darf demnach bei 1$ Kaufpreis nicht mehr Streitwert als 9$ verursacht haben, wenn es nicht wieder zum upload angeboten wurde. Das wäre mal ein fairer Betrag.
Schön so.
