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Oder sollte es sich eher “Vorsicht Baustelle” nennen?
Das ganze ist hoch umständlich, schon der dritte Brief mit irgendwelchen TANs kommt physisch eingeflattert, jeder Login zu eigenen Daten macht einen Griff zur empfangenen SMS notwendig und es kommen die obskursten Fehlermeldungen in der normalen Bedienung. gerade eben wieder gleich mehrfach in einem roten Rahmen:
Es konnte nicht sichergestellt werden, dass diese Anfrage wirklich von Ihnen ausgelöst wurde. Es könnte sich möglicherweise um eine böswillige Anfrage handeln.
Einmal hätte ja auch gelangt. Oder vorher die Meldung das Formular wäre zu alt usw. usf. – also das hätte ich so keinem Kunden abliefern dürfen.
Schade drum.
Auch im realen Leben warte ich öfter tagelang auf das Erscheinen eines Briefträgers. Der kommt nur noch an bestimmten Werktagen, bei bestimmten Wetter und wenn es nicht zu viel zu tragen gibt. So zumindest der leicht gereizte, subjektive Eindruck meines Briefkastens.
Nun wird der ePost Dienst auch so lange verzögert, bis möglichst keine Endbenutzer das geruhsame Leben des nun virtuellen Postboten stören können. Eine perfekte Umsetzung der Realität auf IT-Basis.
Schön so!
Da kann man nur noch schmunzeln, nein, laut lachen: Die ehemals lebenslängliche eMail Adresse unserer Bundesschnecke soll nun wiederbelebt werden als DE-Mail!
Wenn es diesmal wieder nach 12 Monaten ein jähes Ende nimmt, darf man dann nochmals kondulieren? Irgendwie passen Internet-Standards und Marktwirtschaft nicht wirklich zusammen.
Schade drum.
