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Genau das hat doch jeder mit ein wenig Überblick befürchtet und vorausgesagt. Da wird einfach der DRM-Server abgeschaltet und auf die nächste, noch bessere DRM-Generation verwiesen. Da darf man sich dann auch alle Titel wieder neu kaufen. Wie oft kann man eigentlich Kunden verarschen, bevor diese es merken? Auf das Zune-Pferd würde ich jedenfalls auch nicht wetten wollen.

Das vielbescholtene iTunes finde ich da dagegen noch halbwegs zahm, ich kann ja einfach eine Audio-CD von den MP3, bzw. AAC Daten brennen und spiele die dann ab. Aber ganz ohne Exportmöglichkeit kaufe ich doch keine Musik ein.

Schade drum.

Da hat der Kläger in den USA aber etwas über das Ziel hinausgeschossen. Das Erzeugen von MP3s aus legal gekauften Musik CDs soll schon unautorisiert sein? Oder liest da jemand zu viel aus dem Satz heraus:

Seit dem Moment, indem der Beklagte die Aufnahmen des Klägers in das komprimierte MP3-Format konvertiert hatte, und sie sich in seinem Shared-Ordner befanden, sind sie nicht mehr die autorisierten Kopien, die vom Kläger verbreitet werden.

Für mich steht da ein UND im Satz, also in MP3 umwandeln und in einen Shared Ordner kopieren. Jeder Vorgang für sich alleine wäre demnach kein Problem. Also nur viel Rauch um nichts? Wer schon so einen Shared Ordner von Kazaa auf seinem PC hat, steht sicherlich rechtlich erst mal wankend da.

Ich kaufe mir das bischen Musik freiwillig, da ist sowieso kaum etwas den Euro wert, die paar Ausnahmen kann man dann auch kaufen. iTunes ist da eine schöne Alternative zur Raubkopie und auch damit kann man sich eine DRM-freie Audio-CD von brennen und sei es nur zur sicheren Archivierung, falls Apple mal den DRM-Hahn zudreht. Eigentlich alles kein echtes Problem

Schön so.

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