Was hätten’s denn gern?
Australien verschiebt gerade den geplanten Internetfilter auf 2011 und wird hoffentlich weiter verzögern. Dagegen macht die Türkei weiter Druck auf das freie Netz und gründet ein Zentrum für IP-Verfolgung.
Kann man nicht einfach mal das Netz Netz sein lassen?
Schade drum.

Unsere Sun kommt ins Computer-Museum nach München.
Schön so!
So einen technischen Mist sollte man boykottieren und genau das werde ich für meine Wenigkeit auch tun. Wie kann man die so schön funktionierende eMail so sehr zurechtstutzen, auch noch ohne echten Sicherheitsgewinn.
Das De-Mail-System ist geschlossen und von üblichen E-Mail-Adressen aus nicht erreichbar.
Und dann sollen es auch noch 15 Cent pro verschickter Nachricht sein? Denen gehts ja nicht gut.
Wenn es wenigstens sinnvolle Verschlüsselung gäbe, also End2End sozusagen. Aber selbst das ist nicht vorgesehen, würde ja auch den Nutzer überfordern.
Schade drum.
Sorry, das mit dem DNS-Test ist dann wohl fehlgeschlagen. Aber diese Dummy-Domain ist als Versuchsballon einfach zu verlockend gewesen.
Immerhin 60 Besucher am Tag lesen demnach den heise Artikel und probieren diese Domain aus.
Schön so.
Langsam könnte es für ambitionierte Webseiten-Betreiber oder Hobby-Fotografen schwierig werden ein Motiv zu finden.
Wir müssen uns Gedanken machen, ob wir die Verpixelungstechnik, die Google für die Street-View-Bilder anbietet, auch auf benutzergenerierten Content anwenden lassen müssen. Wenn ein Anbieter flächendeckend Bilder anbietet, dann sollte er dazu auch in der Verantwortung stehen.
Sollte dieser Gedanke sich verbreiten, kann man zukünftig keine Bilder mal eben irgendwo live stellen. Wobei für manche Fotos bei z.B. Facebook das auch kein Verlust wäre.
Schade drum.
Das Thema hatte Deutschland schon letztes Jahr: Notstandsgesetze für das Internet, der Internetnotstand soll ausgerufen werden dürfen, wenn pöse Purschen das Netz attackieren.
Ein unabhängiger US-Senator sorgt sich um Cybersicherheit der USA. Er hat deshalb ein Gesetz zum Schutz kritischer Infrastrukturen vor Cyberangriffen vorgeschlagen. Das Gesetz würde es dem US-Präsidenten erlauben, Teile des Internets abzuschalten.
Das möchte ich nicht erleben müssen, die ganze outgesourcten Dienste werden nicht mehr funktionieren:
- Keine Krankenkassenabrechnungen aus Pakistan
- Keine Hotline mehr aus Ungarn
- SWIFT Netzwerk nicht mehr auf Terror durchsuchbar
- Online Bingo ist weg!
Spätestens am letzten Punkt merkt der Standard-Amerikaner, das darf nicht sein. Hoffentlich protestiert mal einer gegen so viel Dämlichkeit.
Schade drum.
Kann man schlichtweg knicken. Schon mal eine Stunde lang z.B. HR3 versucht zu hören? Im Task-Manager kann man herrlich verfolgen wie der Speicherverbrauch vom Flash-Plugin kontinuierlich zunimmt, das erste halbe Gigabyte ist da schnell erreicht. Und die CPU-Last auf einem mittel alten Rechner liegt gerne mal bei über 50% nur für diesen Prozess.
Irgendwie möchte ich mein altes Transistorradio zurück, das läuft stabil, ruckelt nicht, wenn der Virenscanner zuschlägt und Updates zieht und stürzt nicht mit ab, wenn der Browser wieder aufmuckt.
Ist übrigens Browser übergreifend das Problem, Firefox oder Chrome, egal. Brauchen beide massig Speicher und CPU. Liegt wohl wirklich am Flash-Plugin, Mistfiech!
Schade drum.
Schöne neue Welt: Wer bitte braucht einen Drucker, der eMails selbst empfängt und ausdruckt?
Das muß doch auf Dauer schief gehen, irgendein Spammer wird schon einen Weg finden seine blauen Pillchen dann auch in Farbe auszudrucken. Oder ein Hacker sendet viele schwarze Seiten und leert in kürzester Zeit die Tinte oder den Toner. Oder ein Freund schickt einem Bildchen, die den nächstbesten Staatsanwalt auch interessieren würden.
Der nächste Wurm im Netz ist ein Holzwurm und tötet unschuldige Bäume für seinen Druck.
Schade drum.
Irgendwie kapieren sie es ja alle nicht wirklich. Das Internet ist anscheinend zu kompliziert für Politiker. Wie sonst ist die immer wieder praktizierte Zensur von Inhalten im Netz sonst zu verstehen? Was in einem Land nicht gerne gesehen wird, ist meist in allen anderen Ländern erlaubt. Na und? Muß man da gleich das ganze Netz sperren oder den kompletten Webauftritt des Kritisierten?
Und dann kommt im Nebensatz doch der eigentliche Grund heraus, genau, der schöde Mammon:
… Verkehrs- und Kommunikationsminister Binali Yildirim Google aufgefordert habe, eine Niederlassung in der Türkei zu gründen und Steuern in dem Land zu entrichten. Yildirim wird mit den Worten zitiert, der Schritt könne helfen, die Aufhebung des YouTube-Banns zu “beschleunigen”.
Da soll also eine Firma in jedem Land Steuern zahlen, in dem sie empfangen werden kann? Geht es denen noch gut?
Ich sehs schon kommen, das Internet wie wir es heute kennen geht eindeutig den Bach herunter.
Schade drum.
Sowas könnte ich mir für eine Apple-Hotelkette vorstellen: Die iDream Gruppe verwendet dann iPhones um via Handygetöse die iTür zu öffnen.
Openways hat eine Technik entwickelt, die Hotelschlüssel ersetzen soll. Übernachtungsgäste können mit einer Melodie von ihrem Mobiltelefon künftig Hotelzimmertüren öffnen.
Das kann doch alles nicht wirklich ernst gemeint sein.
Schade drum.
