Nur mal eben den Paketstatus bei einem Kistenschubser abfragen, es könnte so schön einfach sein. Man kriegt eine sogenannte Sendungs-ID vom Shop, geht zur Webseite des Paketdienstes, gibt sie ein, bekommt unsinniger Weise noch ein Fenster mit dem Ergebnis:

Sie haben keine Paketscheinnummer eingegeben !

Bullshit, was soll das sonst sein? OK, die Nummer nennt sich Sendungs-ID und nicht Paketscheinnummer, aber egal. Probiere ich halt mal eine Ziffer weniger oder mehr aus, mal schauen was dann passiert:

Es wurden keine Paketdaten in der aktuellen Datenbank gefunden!

Mögliche Gründe können sein

- die eingegebene Nummer ist nicht korrekt.
- die Nummer ist älter als sechs Monate und wurde bereits archiviert.
- das Paket wurde noch nicht an xxx übergeben.

Aha! Dann bedeutet also die erste Fehlermeldung, das die Nummer gefunden wurde? Wer bitte hat den Schrott produziert, programmiert oder gar abgenommen?

Schade drum.

Gerade mal wieder dringend das Flash updaten, doch die Sprachenvielfalt auf der Download Seite erstaunt: Eigentlich ein deutscher Auftritt, will aber doch diese überflüssige Google Toolbar hinzu, mit einem englischen Screenshot und irgendeinem osteuropäischen Text anbei.

Schon beim letzten Update auf Version 11 hatte ich das irgendwo gesehen, nun immer noch?

Schade drum.

Es ist doch sicher eine Panne und nicht Vorsatz, wenn PayPal mal eben einen potenten Account sperrt, das Geld für die nächsten 180 Tage einsackt und von den Zinsen  sich eine Vorstandsparty leisten könnte. So ungefähr ist es Diaspora* gerade ergangen. Von den 45.000 Dollar werden sie so schnell nichts sehen, das Geld arbeitet jetzt für die andere Seite der Macht.

Eigentlich mal wieder ein Grund mehr seine Mitgliedschaften bei so manchem Webdienstleister zu überdenken und seine ganz persönlichen Konsequenzen aus solchem  Gebahren zu ziehen.

Schade drum.

Mal ein schönder Selbstversuch: Man nehme einen Blog unter WordPress und ein passendes Plugin wie W3 Total Cache und aktiviert sein CDN von einem eigenen, weiteren rootserver. Als Test dient nun mal ein Teil vom Layout, eine Titelgrafik als JPeg mit 51kB. Die Zeit für die erstmalige Übertragung der Datei sinkt nun von 99ms auf 19ms! Diesen Beitrag weiterlesen »

Will ich das wirklich? Eine private, gewinnorientierte Firma die sich das Recht herausnehmen lassen möchte beliebige Webseiten weltweit erst mal auf Verdacht stillzulegen, falls man – ggf. unwissend – Schadsoftware dort verlinkt hatte, oder gar etwas gegen Behörden sagt?

Wer definiert dann Schadsoftware? Ist das auch das Trojaner-Remove-Tool für den Ozapftis? Was sind die Rechtsstadnards bei dem Satz hier?

zutreffende gerichtliche Anordnungen, Gesetze, Regeln oder Vorgaben der Regierung, Aufforderungen von Strafverfolgern oder anderen Regierungs- oder Quasi-Regierungsstellen oder anderen Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten zu befolgen

Wessen Land liefert da die rechtssprechung? Wikileaks wäre bei so einem Gebahren sicherlich schon weltweit offline.

Schade drum.

Was für ein Blödsinn sondergleichen:

Das Manifest Wir nennen es Arbeit richtet sich vor allem gegen die Praxis der Festanstellung an sich, mit der Begründung, dass sie die persönliche Freiheit beschneide.

So steht es bei Wikipedia, muß als wahr sein.

Ich fühle mich durch eine Festanstellung nun wirklich nicht beschnitten oder eingeengt. Bei regelmäßigen Kosten möchte mein Konto gerne auch regelmäßige Einkünfte haben. So einen Mist kann ja auch nur jemand gut finden, der weder geregelte Arbeitszeiten, noch Schlaf oder gar echte Freunde – nein, nicht die bei Facebook – hat oder braucht. Und ich mache trotzdem Irgendwas mit Medien.

Schade drum.

Das ist der typische Facebook-Weg: Was bitte ist daran eine elektronische Unterschrift?

Nicht so wirklich mit einer QES (qualifizierten elektronischen Signatur) vergleichbar.

Schade drum.

Man beachte den letzten Menupunkt (Not-found-404) im der Seitenleiste beim Theater. Da steht man aber offen zu möglichen falschen Links, Respekt!

Schön so.

Beim Picknick im Wald nach erfolgreichem GeoCaching: Es wird die Jause ausgepackt, aber erst mal das Solarpannel aufgestellt und die Technik nachgeladen. Nerds im Freien halt.

Schön so.

Sonst gehts noch, wer fordert so einen Schrott?

Nato möchte individuelle Signatur für jeden Internetnutzer
Ein Nato-Cyberwar-Center wünscht sich das Ende jeder Anonymität im Internet. Das CCDCOE hält zudem Hintertüren in der IT-Infrastruktur anderer Staaten für sinnvoll, um dort logische Bomben platzieren zu können.

Das fördert den Cyberwar doch erst richtig. Jede vorsätzliche Schwachstelle ist ganz schnell auch dem Gegner bekannt. Ich lass da bestimmt die Nato an meine Infrastruktur, nix gibts. Aber nachdem die Nato auch keine große Existenzberechtigung mehr hat, sucht sie sich halt selbst was.

Schade drum.

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