Archiv für die Kategorie „/dev/weblog“
Das ist schon eine interessante Sache: Da probieren viele Firmen über Jahre komplizierte Singe Sign On (SSO) Systeme zu verkaufen, dann kommt da einfach ein OpenSource Standard wie OpenID und funktioniert. Nun geht es auch hier im IT-weblog. Wer kommentieren möchte, der kann dies nun auch mit einer OpenID Anmeldung erledigen.
Als nächstes wird dann der Arbeitgeber auf OpenID umgestellt. Mal sehen was die Kollegen zu so einem neumodischen Kram sagen werden.
Schön so.
Was macht man wenn alles funktioniert? Man baut alles um und freut sich! Gesagt, getan:
- Umzug auf neuen Server
- Umstellung von MovableType nach WordPress
- Neues Layout aussuchen
Und trotzdem sind alle alten Artikel noch vorhanden, die alten URLs waren allerdings nicht zu retten, egal. Hat google mal wieder was zum aufrischen.
Schön so.
Mal was in eigener Sache: Nach vielen Jahren als guter alter phpnuke Auftritt ist seit wenigen Tagen eine weitere Webseite von mir frisch renoviert online: my.security-gui.de.
Als moderner Web 2.0 Auftritt braucht das natürlich die fleißige Mithilfer der Leser. Mitmachen ist angesagt. Wie bei allem mit zweinull im Netz, was man einbringt bekommt man doppelt zurück.
Schön so.
Sollte da etwa eine Suchmaschine via POST indiziert haben? Natürlich nicht! Es war wieder einer dieser goldigen Versuche der Spammer, sich mit einem guten Namen als User Agent besser in die Trackback Kommentare von Artikeln zu mogeln. Spätestens bei der IP Nummer merkt man, daß dies kein Google Server gewesen war. Und durchgekommen sind seine schlüpfrigen Werbungsversuche natürlich auch nicht.
Schön so.
Das ist ja das schöne an der IT: Die eigenen Projekte!
Da kann man endlich, ohne daß der Kunde einem reinredet, frei von jeder kommerziellen Vernunft, seine eigenen Ideen verwirklichen. Aktuell zum Beispiel das Veröffentlichen von zwei Büchern. Aus den Jahren des Food-Foto-Blogs bei mampf-mit sind nun zwei Jahrbücher entsprungen und das dritte steht schon in den Startlöchern für Januar. Genau genommen ist das eine einfache Konvertierung, diese sieht aber gar nicht mal so schlecht aus. Falls also noch jemand ein Weihnachtsgeschenk sucht, dies wäre eines der ersten Weblogs als Buch.
Schön so!
Was für eine Statistik hat sich denn da jemand beauftragt? Wenn schon die Großen der Medienlandschaft wie BBC oder Reuters sowas in Auftrag geben, da wundert das Ergebnis doch nicht weiter. Wer vergrämt sich schon seinen Auftraggeber und bewertet ihn schlechter als das Studienobjekt Blog? Also ich glaube nur meinem Blog und von allem anderen kein Wort.
Schade drum.
Der Deutsche Regulierungswahn wird nur noch durch den der EU getoppt. Nun soll also der TV ähnliche Inhalt von Webseiten genauso kontrolliert und beeinflußt werden, wie bislang schon die Fernsehsender. Wer steckt denn hinter diesem Blödsinn? Haben die etablierten Sender Angst vor der Konkurrenz aus zukünftigen Videoblogs? Ich lasse mir jedenfalls weder Schleichwerbung verbieten, noch eine kulturelle Vielfalt aufzwängen.
Schade drum.
Ja was denn nun? Haben Blogs nun einen wesentlichen Einfluß, oder sind sie ein überschätztes Phänomen? Diese ganzen Studien sind ja sowas von wiedersprüchlich, das ist doch alles nicht mehr ernst zu nehmen. Ich mach mir jetzt meine eigene Studie.
Schade drum.
Nun sollen also Forenbetreiber Artikel vor der Veröffentlichung auf beklagenswerte Inhalte hin überprüfen? Ist das nicht schon ein Schritt mehr zum zensierten Internet? Das Geschenk Internet und im Schlepptau die Meinungsfreiheit leiden an dieser Stelle leider erheblich. Nicht jeder Forums Betreiber hat den Anwaltigen Hintergrund wie heise. So werden schnell die Trollplätze mit vereinzelten inhaltlichen Ausrutschern aussterben und nur noch die Politik der gefilterten Leserbriefe Bestand haben.
Schade drum.
Wieder eine Studie die niemand braucht. Weblogs sind ein überschätztes Phänomen
, da möchte ich doch Einspruch anmelden. Außerdem wird kritisiert, nur zehn Prozent der Leser würden auch Kommentare einstellen. Wenn ich diese Quote mal auf die tägliche Zeitung übertrage, wären die Leserbriefe dort ein täglicher Buchanhang. Also sind diese zehn Prozent eher ein Erfolg und ausgesprochen viel. Aber da war sicher ein enttäuschter Journalist an der Feder, der diese unausgebildete, schreibende Konkurrenz in ihre Schranken weisen möchte.
Schade drum.
