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All der tägliche Frust und Schweiß der IT-Branche

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Digitale Bohème

Was für ein Blödsinn sondergleichen:

Das Manifest Wir nennen es Arbeit richtet sich vor allem gegen die Praxis der Festanstellung an sich, mit der Begründung, dass sie die persönliche Freiheit beschneide.

So steht es bei Wikipedia, muß als wahr sein.

Ich fühle mich durch eine Festanstellung nun wirklich nicht beschnitten oder eingeengt. Bei regelmäßigen Kosten möchte mein Konto gerne auch regelmäßige Einkünfte haben. So einen Mist kann ja auch nur jemand gut finden, der weder geregelte Arbeitszeiten, noch Schlaf oder gar echte Freunde – nein, nicht die bei Facebook – hat oder braucht. Und ich mache trotzdem Irgendwas mit Medien.

Schade drum.

Robotertreffen in Lyon?

Na toll, Europa erfreut sich wieder mal an der Robotik. Gibt es sicher wieder auch ein Fußballturnier. Und was macht man damit?

Warum gibt es noch keine Roboter in Japan, genauer in Fukushima? Da werden billige/willige Menschen verheizt von einem Hightechland, das sonst gerne mal tanzende Roboterinnen baut. Hat sich die Branche auf einem fernen Planeten zum spielen zurückgezogen?

Was ist mit sinnvollen Anwendungen der Roboter? Keine Androiden, sondern Schwarmintelligenz von vielen kleinen Helfern. Aber das kann man ja im TV nicht so schön zeigen, lieber einen Robokick basteln. Oder gar die Nutzanwendung vom Millitär.

Aber wie es aussieht, die ersten Roboter – vom Hersteller meines heimischen Staubsaugers – sind wohl langsam dort. Viel zu spät allerdings.

Schade drum.

Verteufelung der eMail

Klingt modern und Hipp, man will keine eMails mehr für die interne Firmenkommunikation, super! Und die Alternative? Wie bisher werden die wichtigen Themen beim Kaffee und beim Rauchen am Tisch erzählt, oder in der Toilette. Das spart also schon mal kaum eMails ein. Und die e-Gossip Dinge laufen dann halt über interne Blogs, Foren, Chats, Tweets, usw. Man wird sicher mehr als ein Medium einführen, damit man den doppelten Aufwand hat im Vergleich zum Geräusch „Sie haben Post“. Ich glaube nicht dran.

Schade drum.

Outlook hat Durchfall

So sieht es aus, wenn man etwa einhundert Termineinladungen in der selben Minute bekommt, gemischt mit Terminlöschungen und Kollisionen.

Nun habe ich 50 Meetings in der selben Stunde und der Kalender glüht. Ob da jemand übertrieben hat?

Schön so.

Projekt SPAM-Stundenlohn

Was macht der echte IT-Freak mit seinem überzähligem SPAM? Filtern? Löschen? Ärgern? Nein! Auch aus Scheiße kann man Geld machen, also geht auch aus SPAM einen Blog zu füllen.

Auf SPAMsumme.de hat sich nun innerhalb der ersten Woche eine beachtliche Summe von über 743 Millionen Dollar angesammelt. Ein Stundenlohn von etwa 4,5 Millionen Dollar!

Für das Geld sollte doch bitte jeder bereit sein, sein eigenes SPAM ordentlich zu behandeln, zu lesen und nicht gleich zu löschen.

Schön so!

World of Warcraft fördert Führungsqualitäten?

Was der Beitrag von IBM, auf golem veröffentlicht, da so an Meinung verbreitet ist schon ungewöhnlich. Will ich wirklich Vorgesetzte haben, deren Freizeit-Ziel das Abschlachten von Gegnern ist? Kann man bei WoW auch das menschliche Miteinander pflegen? Ich hab den Kram noch nie gespielt, würde für einen ehemaligen Zivi auch fast die verdiente rückwirkende Aberkennung der Verweigerung bringen. Und den Umgang mit Menschen kann man in so einem Spiel sicher auch nicht lernen. Bei Chefs gibt es gute und schlechte und das ist von Geburt an manchen gegeben und manchen halt nicht. Die ganzen Management-Schulungen sind doch Plazebo-Kurse, was bringt schon ein am Baum hochhangeln für den täglichen Bürostreß? Alles neumodischer Mist.

Schade drum.

Marktforscher und anderes nutzloses Geschwätz

Was soll das denn für eine Meldung sein? Ab 2009 wird nicht mehr programmiert für Unix? Und gleichzeitig auch keine Aussage für was denn anstelle dessen entwickelt würde. Ob man es nun Linux oder Unix nennt ist doch erst mal alles das gleiche.
Hat da der Berater Langeweile? Sind die Quartalszahlen fällig und man will wieder in der Presse auftauchen? Wer so gut Inhalts-komprimierbare Aussagen produziert, ist doch nicht mehr ernst zu nehmen. Wer hat da den Bock zum Gäartner gemacht?
Schade drum.

Verleger schützen ihre Nachrichten

Typisch, wenn sich nichttechniker um Dinge im Internet kümmern. Da stellen Verlage ihre Nachrichten in das Internet ein, wollen aber gleichzeitig nicht in Suchmaschinen auftauchen. Das ist für sich ja schon ein fragwürdiger Nutzen.
Aber nun suchen sie verzweifelt nach der Erfindung dies zu realisieren. Gab es dazu nicht genau diese robots Datei? Wo sollte also das Problem sein. Gerade die großen Suchmaschinen werden doch sicherlich diese Angaben berücksichtigen. Und sonst kann man ja auch die URLs nur temporär mit der Sitzung verbinden. Also wozu der ganze Aufschrei? Wenn da jemand halt technisch keine Ahnung hat, sollen sie mal jemand fragen, der sich damit auskennt. Notfalls mal die gelben Seiten aufschlagen.
Schade drum.

Ende der Verhältnismäßigkeit

Im weltweiten Wettbewerb in der Kategorie über das Ziel hinausschießen haben die USA die Nase vorn. Nun wird der Versuch oder ein Treffen zwecks kopieren von Musik oder anderen geschützten Werken mit zehn bis zu zwanzig Jahren Haft geahndet. Aber wenn man mit der Waffe durch die lokale Schule läuft, gibt es sicher weniger Strafandrohung. Die beschlagnahmten Geräte sollen auch schön vernichtet und nicht mehr zurückgegeben werden. Ein toller Super-DMCA ist das. Und es wird sicher auch nach Europa durchharmonisiert werden.
Schade drum.

Digitalen Verbraucherschutz stärken?

Da will Seehofer also den digitalen Verbraucherschutz stärken, prima. Ist das die gleiche Bundesregierung, die auch die Verbindungsdaten pauschal abspeichert, und genauso pauschal den Verbraucher vorverurteilt und kriminalisiert? Schon erstaunlich wie flexibel das Fähnchen namens Meinung sich so im Wind der Wahlen drehen läßt. Ist halt alles nur Politik.
Schade drum.

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