Archiv für die Kategorie „/dev/joy“
Auch im realen Leben warte ich öfter tagelang auf das Erscheinen eines Briefträgers. Der kommt nur noch an bestimmten Werktagen, bei bestimmten Wetter und wenn es nicht zu viel zu tragen gibt. So zumindest der leicht gereizte, subjektive Eindruck meines Briefkastens.
Nun wird der ePost Dienst auch so lange verzögert, bis möglichst keine Endbenutzer das geruhsame Leben des nun virtuellen Postboten stören können. Eine perfekte Umsetzung der Realität auf IT-Basis.
Schön so!
Da kann man nur noch schmunzeln, nein, laut lachen: Die ehemals lebenslängliche eMail Adresse unserer Bundesschnecke soll nun wiederbelebt werden als DE-Mail!
Wenn es diesmal wieder nach 12 Monaten ein jähes Ende nimmt, darf man dann nochmals kondulieren? Irgendwie passen Internet-Standards und Marktwirtschaft nicht wirklich zusammen.
Schade drum.
Sowas könnte ich mir für eine Apple-Hotelkette vorstellen: Die iDream Gruppe verwendet dann iPhones um via Handygetöse die iTür zu öffnen.
Openways hat eine Technik entwickelt, die Hotelschlüssel ersetzen soll. Übernachtungsgäste können mit einer Melodie von ihrem Mobiltelefon künftig Hotelzimmertüren öffnen.
Das kann doch alles nicht wirklich ernst gemeint sein.
Schade drum.
Ja, das finde ich gut!
Du liebst Freie Software? Umarm einen Entwickler!
Der Valentins-Tag als Huldigung an die vielen OpenSource Entwickler auf der Welt. Und einige dieser Nerds haben einen realen Knuff dringend nötig.
Schön so!
Das ist so schlecht, das es schon wieder gut ist:
Bei dem Code handelt es sich hierbei um die berüchtigte Programmiersprache C++, in der schon Metzel-Games wie Warcraft III und Doom 4 geschrieben wurden. Dabei gilt C++ gerade unter Hackern und Gamern als der schwierigste Code, wie auch der IT-Experte Benedikt Mühlhausen weiß: “In der IT-Szene wird C++ häufig für Websites und gewaltverherrlichende Computergames verwendet. Es bietet dem Coder sehr viele Möglichkeiten, ist dafür aber auch die schwierigste Programmiersprache der Welt! Ohne jahrelanges Studium und die richtigen Bücher ist da nichts zu machen.
Ohne weitere Worte, da sprachlos bei so viel Expertenwissen.
Schade drum.
Der kleine wird fünf und ich war von Anfang an dabei. Die Zeitungsseite der FAZ habe ich heute noch im Schrank, damals aktiv mitgesponsert und namentlich auch dort erwähnt. Hat sich gelohnt der Aufwand. Nicht umsonst ist der Firefox im Marktanteil stetig gestiegen.
Schön so.
Das ging ja ohne Probleme, ein dickes Lob an die Ubuntu-Macher. Einfach mal eben – naja in 3 Stunden – ein online Update auf den kitzligen Koala, oder wie das 9.10er sich nennt gemacht.
Sieht wieder einen Schritt schnuckeliger aus und läuft auf Anhieb auf meinem Dell Mini Netbook.
Schön so!
Da muß man ja einfach schmunzeln, wird Cobol denn wirklich noch so sehr genutzt, oder hat der Java-Hype das ganze schon überholt?
Auf den Ende November in München stattfindenden iX-Days rund um Cobol zahlen Cobol-Spezialisten im Ruhestand und Studenten nur den halben Preis.
… sagt mein Kunde.
So trällert man in den Tag hinein eine Variation eines grauseligen Ohrwurms der 80er Jahre.
Einfach nur mal eben ein Mailing von etwas über 50.000 personalisierten Briefchen verschicken, es hätte so einfach sein können. Aber wie bei jeder eMail kommt es überraschend zur Frage nach dem Betreff. Das konnte man aber auch nicht voraussehen. Und die abgenommenen Texte sehen am Bildschirm irgendwie doch anders aus, wohl auch wegen der beim CutAndPaste übernommenen Tippfehler.
Aber nach nur einem Tag Arbeit und 5 Wochen Abstimmungswarten, ist es dann endlich vollbracht.
Schön so.
Ich habe dazu leider gerade keine Zeit, aber es wird sich sicher irgendwann jemand finden, der diese Anwendung entwickeln wird. Bei dem Mist der so an Fake-Tools für Handy existiert ist auch noch Platz für diese Idee:
Man fotografiert mit dem Telefon von recht nah seinen Schreibtisch, legt das Handy dort drauf und stellt auf dessen Display wieder das Foto dar. Also sollte das Handy doch nun fast unsichtbar sein, denn der Untergrund schimmert ja nun durch.
Natürlich ist die Idee grenzdebil schwachsinnig, aber das hatte man ja auch von dem Tool gesagt, welches einem während dem SMS-Schreiben ein Livebild der Kamera dahinter darstellt, damit man beim Laufen nirgends gegenrennt.
Schön so.

