Archiv für die Kategorie „/dev/etc“

Manche haben ja Probleme, wenn das alles wäre …

Nicht zuletzt hakt es bei der Technik. Kritiker finden die Software altbacken, zudem stürzen die Server bei hoher Last ab.

Das letzte Hindernis zu mehr gelebter Demokratie ist doch sicherlich die Optik. Wie kann man sich an altbackener Software stören? Dann doch eher abstürzende Server kritisieren, aber auch das ist ja auch ein gutes Zeichen, vom Erfolg überrannt zu werden. Also ePetitionen sind schon was feines.

Schön so!

Verkehrte Welt: da gibt es einen Tag an dem der Strom einen negativen Preis hatte? Wie krank ist das denn bitte?

In den Morgenstunden zwischen 6 und 8 Uhr lag der Strompreis am Spotmarkt sogar bei minus 20 Cent je Kilowattstunde.

Wetten dass ich bei der nächsten Abrechnung nichts von so Effekten merken werde? Da kommt doch eher eine Erhöhung, gerade wegen dieser Kosten der armen Kraftwerksbetreiber. Da kann ich diesen Kommentar verstehen:

… warnte die Deutsche Umwelthilfe bereits, man habe das Wetterleuchten eines Systemkonflikts erlebt, der sehr bald alltäglich wird, wenn nicht parallel zum Ausbau der erneuerbaren Energien nacheinander Atomkraftwerke und später Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden.

Denn gerade Windkraft bringt auch mal gerne spontan eine Menge an Energie rein, die muß natürlich auch irgendwo zwischengelagert werden können. Speicherkraftwerke gehören da mal endlich ausgebaut und nicht wieder ein neues Kohlekraftwerk geplant. Letztens wurde es zwar doch gestoppt, aber nicht durch Vernunft, sondern wegen abspringender Investoren.

Schade drum.

Ist es noch normal, wenn man gleich ins Grübeln kommt, nur weil das Diskettenlaufwerk unvermittelt rattert? Der erste Gedanke ist dann gleich: Was ist nun installiert? Trojaner? Botnetz? SpyWare?

Oder war es ggf. einfach nur der Virenscanner? Aber auch der wird ja zentral von den Admins verteilt. Liest also gerade ein Admin auf meinem Rechner?

Oder ist es nur Freitag und man hat die Erholung offensichtlich nötig? EInigen wir uns mal darauf.

Schön so.

Da gibt es anscheinend einen starken Technikglauben, denn ob das Projekt Diamant wirklich so problemlos zu realisieren ist, das bezweifel ich doch stark. Ein Problem ist mal wieder das Vergessen des Datenschutzes. Da wird von der Presse wie immer nicht hinterfragt, sondern nur schlicht jubelnd der PR-Text abgetippt.

Die Sache klingt ganz einfach: Alle Autos werden untereinander und mit der Verkehrsleitzentrale vernetzt. Die Leitzentrale wiederum ist verbunden mit Sende- und Empfangsstationen entlang der Autobahn. Die Daten, die sie von dort erhält, gibt die Leitzentrale sofort an die betroffenen Autofahrer weiter.

Also spricht jeder mit jedem und alle kennen die Position von allen anderen. Der Albtraum der Privatsphäre, wenn es nicht von Grund auf richtig geplant wird.

Ein weiteres Problem ist der Verkehr ausländischer oder alter Fahrzeuge. Die werden dann datenmäßig ignoriert oder nicht mal wargenommen. Gleichzeitig wiegen sich alle in immer mehr Sicherheit und ignorieren ihren Verstand. Die berühmten letzten Worte des Nutzers:

Wo kein Geisterfahrer gemeldet ist, kann mir diese Licht auch nicht entgegenkommen.

Schade drum.

Das muß eindeutig ein Problem des IT-Alters sein. Früher habe ich über jede neue Windows Installation (zu Recht) gleich losgeflucht und nun das: Mal testweise nach c’t-Anleitung ein Windows 7 auf dem Laptop aufgesetzt und kurz mit Vista – oder sollte ich es Mista nennen – verglichen und geschockt zugeben müssen: Ja, das ist besser als der Vorgänger.

Nicht wie früher immer einfach nur überladener, anders oder kaputter (ME läßt grüßen), sondern einfach benutzbar. Wie gesagt, meine Kritik läßt anscheinend nach, Zeit für einen Branchenwechsel. Ich geh in die Politik, da ist ja Konsenz gerade in Mode.

Schade drum.

Manchmal wird ja auch mit PCs auf Spatzen geschossen. Da sind die Feuerwehren anscheinend zunehmend überfordert, wenn es um das Bergen von Leuten aus zertrümmerten PKWs geht. Jeder ist anders aufgebaut, die Batterie ist versteckt und die Airbags sind auch eine Gefahr.

Ansatz 1 ist nun der typisch deutsche Weg: Hightech, Satelliten, Funk, Navigation und Laptops. Tolle Idee mit Handschuhen und bei Regen.

Ansatz 2 ist ein Waschzettel mit den Angaben an der Sonnenblende.

Bei aller Nerd-igkeit plädiere ich für den billigen und simplen Weg eines Zettels. Man muß ja nicht immer dem Technikwahn erliegen.

Schön so.

Geht ja wirklich!

Nach all der Kritik um Datenschutz und sozial derangierte Jugendliche im Internet, hier mal eine wirklich positive Darstellung dieser Netzwerke:

YouTube Preview Image

Eigentlich war es gar nicht so schwer, 18 Tage hat es gebraucht und ich habe die erste Milliarde. Genau genommen sind es sogar 1.011.762.546,00$ bis exakt jetzt.

chart

So war der Anstieg (Koks-weiße Kurve) in der Summe die letzten Tage über. Wer es nicht glaubt: Auf SPAMsumme kann man jeden (leider virtuellen) Umsatz mitlesen.

Schön so!

Langsam wirds kompliziert. Hatte bisher immer der Kunde das letzte Wort, wenn es um das kurzzeitige Stoppen von Diensten im Internet ging, so ist es nun auch noch die Weltpolitik, die dem Sysadmin das Leben schwer macht. So wurde Twitter recht energisch aufgefordert, das geplante Wartungsfenster zu verschieben, da im Iran viele Oppositionelle gerade dann auf diese Kurznachrichten angewiesen sein könnten.

Ich bin für Gefahrenzulage für Sysadmins von politisch systemimmanenten Webauftritten!

Schön so.

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