Anscheinend sind ja umfassende Überprüfungen der Mitarbeiter inzwischen üblich und teilweise sogar Vorschrift, jedenfalls regt sich bald keiner mehr auf darüber. Wer was auf sich hält, steht unter Generalverdacht und ist damit zufrieden. Seltsame Einstellung.

Aber was sollte der letzte Patzer der Telekom eigentlich bewirken?

Bankverbindungen der Lieferanten seien zu Testzwecken mit den Lohn- und Gehaltskonten der Belegschaft verglichen worden

Was soll denn dabei herauskommen? Die privaten Konten der Mitarbeiter und die Firmenkonten der Lieferanten haben so ziemlich nie eine Übereinstimmung. Und wenn ich schon aktiv meine Firma übervorteilen möchte, dann habe ich doch gefälligst zwei Konten bei zwei Banken. So dämlich kann doch niemand sein.

Oder wurden in der Realität etwa doch nicht nur die Konten-Daten, sondern die Konten-Bewegungen überprüft? Dann hätte man Geldtransfers von Lieferanten zu Mitarbeitern durchaus finden können. Aber wie kommt die Telekom an Kontoauszüge? Das wäre dann wirklich eine Datenschutzlücke. Langt schon wenn der Staat die Daten alle einsehen kann.

Schade drum.