Was bei uns so Projekte wie Tollcollect oder Transrapid auszeichnet ist bei den Briten nun erst mal das Terminal 5 in Heathrow. Ein Glück das auch andere Nationen ihre IT in die Scheiße reiten können. Wie bei jedem Projekt ist nur der Endtermin wichtig. Die Qualität oder gar Funktionsfähigkeit steht wie immer an zweiter Stelle.

Was hab ich von einem Gepäckband mit zehn Meter pro Sekunde durchrauschenden Koffern, wenn dann an den Angestellten gespart wird, welche die Koffer fangen sollen? Hat mal wieder keiner Übersicht gehabt vom Gesamtsystem?

Schon im kleinen wird hier bei Projekten nur der eigene Tellerrand betrachtet, für den Projekt-Tisch interessiert sich kaum einer. Und der Teller ist bei manchen eher von der Größe einer Untertasse, wenn man aufrundet. Bei so viel Desintresse schon bei kleinen Projekten kann ich so Pannen dann doch wieder verstehen und habe Mitleid mit einzelnen Betroffenen. Nur mit dem Management darüber sollte man kein Mitleid haben. Wer da falsch gespart hat, der darf gerne mal seinen Posten freigeben.

Schade drum.

3 Kommentare zu „Tollcollect auf Britisch“

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