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All der tägliche Frust und Schweiß der IT-Branche

Das Flatrate Sterben

War ja auch nicht anders zu erwarten. Wenn man als Kunde die angebotene und massiv beworbene leistung ausnutzt, wird einem sofort der Vertrag gekündigt. Was erst wie ein Einzelfall aussah, wird nun eine augenscheinlich abgesprochene Sache. Jeder größere Anbieter hat plötzlich nur schwarze Schafe als Kunden und will selbige schnell loswerden. Was bisher geschah:

  • Congstar kündigt Flatrate-Kunden den ganzen Anschluss
  • Internet-Flatrate: Base-Kunden wird gekündigt
  • Arcor droht Vieltelefonierern mit Kündigung von Auslands-Flatrate

Und da lassen sich sicher noch mehr Beispiele finden. Aber wer braucht schon Kunden?

Schade drum.

5 Kommentare

  1. Verträge transparent gestalten

    Es gibt eine Alternative zu solchen verlogenen Flatrates, bei denen einem gekündigt wird, wenn man sie ausnutzt. Einige Anbieter bieten schon gedeckelte Flatrates an, bei denen zum Beispiel die Verbindungsgeschwindigkeit bei mobilen Datendiensten nach 10 GB massiv reduziert wird.
    Solche Flatrates sind viel transparenter als nachträgliche Kündigungen, noch dazu ohne Vorwarnung. Wirtschaftlich ist es klar, dass viele der Flatrate Angebote keinen Sinn für die Anbieter machen, wenn die Flatrate ausgenutzt wird. Selbst Unis zahlen für Traffic ca. 25 Cent pro GB, ein DSL-Nutzer der mit Videos und Spielen im Monate mal eben ein paar hundert GB runterlädt wird zur Zeit von den Nutzern quersubventioniert, die ihren Vertrag nicht so massiv ausnutzen.
    An die Anbieter: Macht eure Hausaufgaben und bietet nur noch Verträge an, die Ihr auch einhalten könnt, ohne einen Teil eurer Kunden wieder rauszuwerfen. Für die Normalnutzer wäre es auch wesentlich fairer, wenn sie nicht die Powersauger mit durchziehen müssen. Und wer wirklich große Volumina braucht, der soll sie kriegen, aber dann auch dafür zahlen

  2. Kai

    14. April 2008 at 14:33

    Dem kann ich nur zustimmen. Man sollte manche Verträge auch gar nicht mehr Flatrate nennen dürfen, wenn diese gedeckelt sind. Lieber etwas mit fixem Volumen, dafür aber garantiert und ‚erlaubt‘.

  3. Trackback:
    …Nachdem ja schon nach Moobicent und Base bekannt wurde, dass Telekommunikationsanbieter ihre Flatrate Option kündigen, beginnt anscheinend das große Flatratekündigen. Wie viele Nutzer von Cogstar vermuten, nutzen einige Kunden die Sprachflats und SMSflats ordentlich aus, sodass Congstar zu hohe Kosten entstehen und es sich für das Unternehmen nicht mehr lohnt.

    Sehr interessant zu beobachten, wie immer mehr Anbieter die Flatrate kündigen. Der IT-Blog spricht schon vom Flatrate Sterben. …

  4. Da lach ich mich echt kaputt. Die sind doch echt nicht mehr zu retten. Wer schließt denn von uns nen Flat Tarif ab? Natürlich die, die auch viel telefonieren. Also verstehe ich auch nicht wieso die dann später meckern.

    Aber das machen viele Anbieter. Im Jahre 2005 hat ein DSL Anbieter auch seinen Flat Kunden gekündigt.

  5. Einfach nur peinlich diese Aktionen. Das muss man in den Kalkulationen natürlich berücksichtgen, daß es Leute gibt die das zugesagte Angebot auch im vollen Umfang auskosten. Wenn die sich mit ihren dumping Preisen verkalkuliert haben und die Kohle der Gelegenheitsuser die Kosten der echten Flatrate Nutzer nicht deckt ist das DEREN Problem.

    Wegen der eigenen Inkompetenz dn Kunden kündigen die ledigich die zugesicherte leistung in Anspruch nehmen wirft mal ein GANZ schwaches Licht auf die Anbieter.

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