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All der tägliche Frust und Schweiß der IT-Branche

Ganz großes Pixel-Kino

Das war mal wieder Technik zum anfassen, oder jedenfalls zum anschauen. Der diesmalige Medienmittwoch hatte das Thema Digitales Kino. Und da man nicht über was reden sollte ohne es zu kennen, wurde zweimal der gleiche fünfminütige Kinotrailer eingespielt; einmal als 35mm Klassiker und dann als 2k Digitalvorführung.

Die analoge Kopie war wie erwartet:

  • Die Texte wackelten
  • Man konnte ein wenig Kratzer erkennen
  • Helle Flächen flimmerten

Ganz anders dagegen die digitale Version:

  • Stabile Position der Titel
  • Mehr Kontrast
  • Leichte vertikale Streifen, könnte aber auch die Leinwand gewesen sein
  • Ein etwas verzögerterTon, gerade bei so Dingen wie Hammerschlägen zu sehen

Aber trotzdem war das digitale Werk in der Summe besser.

Anschließend gab es eine kurze Diskussion, wer das ganze eigentlich bezahlen soll und dann eine unfreiwillige Pause wegen einer rausgeflogenen Sicherung. Das hätte einen analogen Projektor ggf. nicht weiter gestört, das digitale Monster wollte aber leider nicht ohne längeren Reboot und Timeout wieder hochfahren, typisch halt.

Und zum krönenden Abschluss die Weltuhraufführung der digitalen 3D Version von Die Legende von Beowulf. Von den Animationen her gerade in 3D sehenswert, auch wenn einzelne Phasen sichtbar unterschiedlich gut gerendert waren. Und man sollte Schlitz-und-Spritz-Filme möge, oder vorher auf sein Abendbrot verzichten.

Alles in allem ein lohnender Abend.

Schön so.

1 Kommentar

  1. Die Technik war schon super. Am „unangenehmsten“ fand ich die Szenen, wo der Protagonist am Drachen baumelte und Massen Pfeile an Ihm vorbeiflogen. Mein Körper hat dabei schon auf den Einschlag dieser Pfeile gewartet… Autsch.

    Am 6.12. gibt es übrigens Night Before Christmas in 3D. Die Vorschau sah suuuuper aus. Absolut sehenswert.

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