IT-weblog

All der tägliche Frust und Schweiß der IT-Branche

Asocial Networking

Nachdem es nun immer mehr Web 2.0 Portale zum Thema Netzwerke – social networking – gibt, wo bleiben denn die Anti-Netzwerke? Wo kann man z.B. seine Aversions-Kontakte einpflegen?

Um wieviele Kontakte hasse ich wildfremde Leute? Wessen Ex ist die Ex der eigenen Ex? Folgende Nachbarn werden auch von anderen Teilnehmern der Community gehasst.

Es könnte ggf. daran scheitern, daß eigentlich beide Hasspartner sich erst im System registrieren müssten. Und dann sollte jeder dem anderen noch den Antipathiwunsch bestätigen, damit es auch ein bidirektionales Asocial Networking ergibt.

Aber die Idee hätte sich so noch nicht realisiert gesehen. Wer macht den Anfang? Die Idee verkaufe ich hiermit meistschimpfend.

Schön so.

2 Kommentare

  1. Tobias Claren

    9. Februar 2010 at 04:03

    Das gab es dsoch schon so ähnlich, nannte sich „RottenNeighbor.com“.
    Dass die nun auch in den USA (mit Proxy getestet) zu ist, ist schon seltsam.
    Erfolreich war sie, und mir ist nicht bekannt dass die rechtliche Probleme im eigenen Land zu fürchten hatten.
    Der Dt. Justiz (von hier kam wohl der meiste Stress) hätten Sie die lange Nase zeigen können.
    Ich würde so etwas soforet wieder eröffnen, wenn ich das Wissen dazu hätte (z.B. php und die Google Maps API).
    Wenn mir Jemand so ein Script senden würde, ich würde sofort eine solche Seite eröffnen(mein Name mit Unterstrich dazwischen bei Live Punkt de). Evtl. gibt es ja Leute die das grundsätzlich machen würden und könnten, aber das Risiko scheuen. Da die Person(en) es eh nicht selbst machen würden, entgeht Ihnen auch kein potentielles „Geschäft“.

    Ich glaube RottenNeighbor wäre harmlos gegen ein richtes „Asocial Network“. Bei RN gab man ja keine Namen an. Zumindest nicht offiziell, Namen im Text oder Titel waren zwar möglich, das konnte aber die Löschung des Eintrages durch den betreiber bedeuten.
    Bei so einer Seite gibt man ja eine Reale Person inkl. aller bekannter Daten an. Eine Kartendarstellung wäre nur eine Zusatzfunktion
    Was ein Antinetzwerk angeht, müsste man es so gestalten dass die Gegner vom Nutzer selbst eingetragen werden.

    Man kann so eine Sache natürlich auch so gestalten dass auch positive Einträge möglich sind. War ja trotz des Tiels „Rotten“ Neighbor auch dort möglich 😉 .

  2. Kai

    9. Februar 2010 at 08:10

    Da muß ich mal in den Archiven kramen, aber Rotten Neighbor könnte auch erst nach dem Artikel im Jahr 2007 so richtig publik geworden sein. Sonst hätte ich das da auch erwähnt.
    Aber wie gesagt, das Asocial Antifriend Network ist ja nicht auf Kartenbasis, sondern auf Beziehungsbasis. Ggf. baue ich es einfach mal als Kunst-Projekt (resp. Fake).

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