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All der tägliche Frust und Schweiß der IT-Branche

Die Blase platzt gleich

Die Nachricht passt ja nun prima: Facebook ist Microsoft 15 Milliarden US-Dollar wert! Gerade gestern erst mal mit einem Kollegen dort angemeldet, reingeschaut, mit dem Kopf geschüttelt und gewundert. Ist das wirklich schon alles gewesen? Eine nackte Plattform mit fast keinen besonderen Funktionen? Da ist ja auf Xing noch mehr los.

Und das ganze soll fünfzehn Milliarden Dollar wert sein? Das ist ein definitiver Beweis für die dot-com Blase 2.0, in ein paar Monaten muß es doch wieder einen Schlag geben und die Werte stürzen in sich zusammen.

Solche Plattformen haben wir hier auch schon entwickelt, ein paar Wochen und es steht. Sicherlich nicht Milliarden wert, aber genauso funktionierend. Leider wollte uns noch nie einer für solche UnSummen übernehmen.

Schade drum.

7 Kommentare

  1. Sie zahlen auch nicht für die Software, sondern für die 49 Millionen registrierten Benutzer und deren detaillierten Profilen.

  2. Kai

    25. Oktober 2007 at 09:24

    Nur wie groß ist der Anteil an Karteileichen im System? Selbst bei nur aktiven Usern, ist jeder User wirklich ca. 300 Dollar wert? Selbst so gerechnet ist es bei weitem überteuert.

  3. Kai

    25. Oktober 2007 at 09:30

    Und passend zur web 2.0 Blase ein weiterer Artikel:

    http://www.zeit.de/2007/07/Web-2_0

  4. dass sie den Unternehmenswert aus den 49 Millionen Nutzern berechnen ist ja gerade das Problem! So war es bei der letzten Blase ebenfalls… Facebook produziert keine solchen Werte und kann deshalb keinesfalls 15 Milliarden Dollar wert sein. Das Problem ist, dass immer neue Dumme Profitgeier heranwachsen, die sich nicht erinnern was schmerzhafte verlust bedeuten.

  5. Kai

    25. Oktober 2007 at 11:50

    So eine Website mit dem riesigen Aufkommen an Traffic, Uploads und Last macht in erster Linie erst mal nur horrende Hostingkosten. Das muß erst mal durch Werbung wieder reingeholt werden, da die Zugänge ja wohl gratis sind. Und sooo groß sind Klickraten heute ja auch nicht gerade.
    Also bleibts dabei, überteuert, und zwar sehr.

  6. Also ich gebe selten einen Kommentar ab, aber wer so laut seine Unkenntnis bekennt, sollte sie Chance nutzen, sich zunächst mit der Platform vertraut zu machen. Einfach mal eine Woche das stark vernetzte System nutzen – notwendigerweise mit „Freunden“, denn alleine Spiele macht selten Spass. Insbesondere auf einer Platform, welche zum Austausch anregt.

  7. Kai

    25. Oktober 2007 at 13:30

    @Bernhard: Wie im Beitrag erwähnt, das ist mein erster Eindruck nach einem Tag. Und der erste Eindruck zählt bei einer Website. Wenn ich erst den Mehrwert suchen muss, wird das nicht jeder machen wollen.
    Andere vernetzte Systeme wie Xing finde ich da einladender aufgezogen. Man bekommt einfach gleich zu Anfang mehr zu sehen, Facebook wirkt dagegen aufgeräumt bis leer. Der Marktplatz für Deutschland ist z.B. lächerlich wenig gefüllt.

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