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All der tägliche Frust und Schweiß der IT-Branche

Saiteneffekte mit Java

Saiteneffekte, ja genau, das Wort ist schon so richtig. Weil sich der Server bei immer mehr Daten hochschwingt wie eine Gitarrensaite, bis zur Resonanz-Katastrophe.
Wenn mal wieder eine Datenbank oder eine Tabelle über mehrere Seiten im Browser zu blättern sein soll. Dann gibt es Seiteneffekte, die leider jeder Neuling immer wieder nicht ahnt und jedesmal in die gleiche Fäkalie tritt.
Die blöde Idee ist alles in einen Java Container zu laden und dann von dort abschnittsweise Teile darzustellen. Klappt sicher in der Theorie und es mag auch tolle Patterns dazu geben. Was aber, wenn es mal wirklich real viele Daten werden? Auch mit lazy loading und vermeintlicher Intelligenz der Schichten wird das nix werden.
Warum nicht einfach ein simples Limit oder Offset der Datenbank nutzen? Die kann das alles schneller und besser. Einfach nur soviel lesen wie man auch braucht. Alles andere ist moderner, weltfremder Schnickschnack aus hochglanz Prospekten von angeblichen Beratern. So endet manches Projekt im LUSD-Zustand, Hessen machts vor.
Schade drum.

1 Kommentar

  1. Saiteneffekte mit Java

    Saiteneffekte, ja genau, das Wort ist schon so richtig.

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