Wenn man mal wirklich in die Tiefe geht, dann fallen einem bei dem bekannten Auktionhaus mit dem e im Namen die potentiellen Betrüger leicht ins Auge. Letztens gab es eine interessante Auktion für eine Kamera. Der Verkäufer hatte schon gut ein Dutzend positive Bewertungen, also einhundert Prozent zufriedene Kontakte. Allerdings war der Artikelstandort in Hongkong. Da schrillen ja schon mal die Alarmglöckchen. Also mal die einzelnen Bewertungen im Detail angeschaut: Es waren allesamt nur einkäufe seinerseits, er hatte noch nie etwas verkauft. Also in Bezug auf Verkäuferbewertung eher keine Aussage. Und nun die von ihm erstandenen Artikel: Allesamt pseudo Auktionen im Wert von jeweils einem Cent!
Da werden also wirklich massenweise einzelne Cent Münzen versteigert, meist gleich mit zehntausend verfügbaren Artikeln. Und das ganze nach meiner Meinung in bandenartigen Strukturen, denn das Einstellen von solchen Artikeln kann sich nicht preislich decken, außer man wird am zukünftigen Betrug beteiligt.
Und die Moral von der Auktion: Die Historie des Verkäufers genaustens im Detail ansehen und nicht nur auf eine große Zahl von Bewertungen vertrauen. Sonst mach das ersteigern keine Freude.
Schade drum.