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All der tägliche Frust und Schweiß der IT-Branche

Staatlich organisierter Hausfriedensbruch

Je nach Lesart will der Verfassungsschutz demnächst auch via Internet auf die Rechner von Terroristen zugreifen können. Goldige Idee! Das wirft ja doch eine Menge Fragen auf: Sind mit sogenannten Internet Festplatten wirklich die lokalen, privaten Rechner gemeint, oder eher eine virtuelle Platte auf einem Webserver? Und welcher zertifizierte Terrorist ist so dämlich, seine Daten einem externen Dienstleister anzuvertrauen? Und wo im DNS kann ich nach Terroristen suchen? Gibt es schon einen Webservice dafür? Terrorist 2.0 ab demnächst? Schnapsidee.
Schade drum.

1 Kommentar

  1. Hm, mich beunruhigt auch die Tatsache, dass eigentlich niemand genau weiss, wie man an die Rechner von Terroristen ran kommt. Ich kann mich noch an die Rasterfahndung erinnern in der angeblich die auf den Handies gespeicherten Nummern von verdächtigen Personen durchgecheckt wurden.

    Muss ich mich demnächst nicht nur gegen Viren wehren, sondern auch möglichst keine Dinge tun, die meinen Rechner verdächtig machen? 🙁

    Aber man kann es ja auch von der positiven Seite sehen: Wenn die Staatsorgane Know-How im Computer-Bereich aufbauen, dann kann das ja eigentlich nur gut sein… 😉

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