Noch gibt es wenigstens die Stimmen, die vor der übertreibenen Überwachung warnen: Sicherheit darf nicht durch den Abbau von Freiheitsrechten erkauft werden sagt da der Datenschützer Hamburgs und das ist git so. Demnach hat (noch) jeder grundsätzlich das Recht, sich im öffentlichen Raum unbeobachtet und unerfasst zu bewegen. Ob das allerdings in Zukunft noch so sein wird? Mit lautem Rufen nach mehr Sicherheit will es ja der Bundesmichel anscheinend nicht anders. Da wird dann brav alles protokolliert und sich wahrscheinlich anschließend gewundert, wenn trotzdem noch Verbrechen geschehen. Als ob sich ein wirklich krimineller oder gar fanatischer Täter durch eine Überwachung der Bevölkerung ablenken ließe. Das hat vielleicht mal früher bei der RAF funktioniert, aber bei den heutigen Extremisten jeglicher Ausprägung hilft das alles nicht und schränkt nur unbescholtene Bürger. Ein echter Abgesang auf unsere errungenen Freiheitsrechte.
Schade drum.