IT-weblog

All der tägliche Frust und Schweiß der IT-Branche

Staatlich verordnetes Schnüffelsuchen

Wenn der Staat es sich mal leicht machen will mit der Spionage, dann nimmt er einfach den größten Suchmaschinenbetreiber und läßt schnüffeln. Da traut man dann leider auch google nicht mehr über den Weg. Kritische Suchbegriffe sollte man also nur noch vom PC des Nachbarn absetzen. Und das ganze wird wie immer mit einer der beiden üblichen Ängsten begründet und wer sich beschwert ist dann entweder für Kinderpornografie oder ein Terrorist.
Schade drum.

1 Kommentar

  1. IT-Muenchhausen

    1. Februar 2006 at 11:37

    quote: „Da traut man dann leider auch google nicht mehr über den Weg“

    immer noch besser als Microsoft, Yahoo und AOL, die ganz bereitwillig ALLE Daten für zwei Monate an amerikanische Behörden übergaben

    ‚The subpoena also asked for „all queries that have been entered on your company’s search engine between June 1, 2005 and July 31, 2005, inclusive.“‚

    interessant, dass nun die ganze Welt amerikanischem Recht unterliegt, jedoch meinen juristischen Kenntnissen nach ohne Widerspruchsrecht

    – schön, dass das wenigstens noch jemanden anderen unangenehm auffällt

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