Eigentlich fängt alles ganz einfach an, wie immer halt. Nach dem Kauf von Symantec Internet Security ist ein Jahr vergangen, also wird man freundlich aufgefordert, das Abo um ein Jahr zu verlängern; kostenpflichtig natürlich. Allerdings hatte man als gute Netzbürger zuvor seinen PC mal richtig abgesichert, also den standard Browser weg vom Explorer zum Mozilla hin geändert. Was macht nun das dusselige Programm? Es startet nicht etwa den gewählten standard Browser. Nein, es meint es besser zu wissen und startet direkt den Explorer. Der hatte allerdings inzwischen keine Rechte mehr auch nur irgendetwas mit dem Internet reden zu dürfen, so wie es sich gehört. Als kommt im Browser nur eine von ihm selbst verhunzte kryptische Fehlermeldung.
Man könnte nun die Adresse in den eigentlichen Browser kopieren. Gesagt, getan, man kommt auch auf den Webauftritt besagter Firma, wird allerdings damit abgeschmettert kein Anmeldekonto zu haben und zu allem Überfluß prangt da noch der Button Züruck auf der Seite. Nach vielen Versuchen den mißratenen Shop dann doch manuell zu besiegen, besitzt man nun endlich einen Update Schlüssel, den es nun nur noch einzugeben gilt.
Eingeben, aber wo? Das Programm bietet keinerlei Dialog dazu an, nur immer den Sprung zum Explorer und den üblichen Fehlern. Dann kommt einem noch die rettende Idee: Wenn man nicht online ist, verhält sich das Programm plötzlich anders, es erkennt noch vor dem Start des Browsers seinen offline Zustand und bietet doch wahrlich einen Eingabedialog für den Updateschlüssel an. Nach dessen Eingabe muß man dann aber wieder schnell online gehen, um die Updates mit dem Schlüssel dann wieder herunterzuladen.
Alles zusammen haben sich damit also nun 5 Informatikstudenten beinahe 2 Stunden beschäftigt, sind leicht am Zweifeln ob der Fähigkeit von so manchem Webprogrammierer. Das hätte man nun wirklich besser hinbekommen.
Schade drum.