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All der tägliche Frust und Schweiß der IT-Branche

Problemfall Selbstzerstörung

Das Thema RFID bleibt wohl noch eine Weile aktuell, gerade wenn die wenigen Großen der Branche wie Metro das ganze forcieren möchten. Nun haben Sie dem Druck ein wenig nachgegeben und bieten Etiketten mit eingebauter Selbstzerstörung an. Dieser Befehl würde dann direkt nach dem Kauf ausgelöst werden. Das ganze hat nun allerdings zwei Probleme: Zuerst muß man als Kunde das auch nachvollziehen können, wurde der Chip wirklich dauerhaft deaktiviert oder nur temporär stillgelegt? Dazu braucht es offene Standards aber auch passende Testgeräte für den Endbenutzer. Und zweitens kann nun ein Spaßbold oder auch die Konkurrenz dieses Signal mitten im Laden zünden. Was geschieht dann mit den Etiketten? Mir scheint das weder durchdacht noch einfach lösbar.
Schade drum.

2 Kommentare

  1. RFID Gen 2 ermöglicht Selbstzerstörung

    Der neue RFID-Standard 2.0W erp (EN302 208) des ETSI – auch RFID Generation 2 bzw. RFID Gen 2 genannt – erlaubt es dank verbesserter Konformität mit den europäischen Funkbestimmungen nicht nur einen sondern bis zu zehn Funkkanäle und die von der FCC…

  2. RFID-Viren

    „Und zweitens kann nun ein Spaßbold oder auch die Konkurrenz dieses Signal mitten im Laden zünden.“Dann gibt es in Zukunft nach Windows-Viren, Bluetooth-Viren und Handy-Viren also auch RFID-Viren. Das Ganze hätte den Vorteil daß man dann umsonst einkaufen

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