Das wird wohl mein Lieblingszitat der Woche: Eine Generation von graduierten Idioten nennt man dort die MBA-Absolventen, weil diese selbst zugeben von der gesamten Materie nur einen kleinen Teil zu wissen und auch nur wissen zu wollen. Die Übersicht über das gesamte würde ja nur stören.

Einer Umfrage der American Economic Association zufolge besitzen die MBA-Absolventen zwar hervorragende Fähigkeiten zum Problemlösen, können diese Fähigkeiten jedoch in der Regel nur für formale Techniken der Modellierung nutzen, nicht aber zum Lösen realer Probleme. Die Studenten waren sogar der Meinung, dass eine vertiefte Kenntnisnahme der „wahren“ Probleme sie bei der Anwendung ihrer üblichen Techniken eher hemmen würde, da deren vereinfachende Annahmen über die Wirklichkeit auf einmal viel schwerer von ihnen zu akzeptieren waren. Wenn die Probleme, die die Modelle verstecken, plötzlich ans Tageslicht kommen, neigen die Studenten also dazu, den Kopf einzuziehen. Dementsprechend hielten auch 68 Prozent der Befragten eine Kenntnis der Wirtschaft in der Ökonomie für „überflüssig“ – mit der Realität wollten sie nichts zu tun haben, sie bleiben lieber in ihrem ideologischen Modellbaukästchen.

Wenn das die Zukunft unserer Manager werden sollte, dann Mahlzeit.
Schade drum.