Wenn die Wirtschaft schon was von der Analogen Lücke erzählt, bedeutet das meist nichts gutes. Die letzte Bastion ungestörter Kompatibilität und Funktionalität soll endgültig durch bedienfeindliche DRM Systeme erobert werden. Wo kämen wir da hin, wenn jeder einfach was aufnimmt und irgendwann auch noch ansehen kann. Leider wird das unterschiedlich von der Presse interpretiert. Positiv klingt es hier:

Microsofts DRM-Techniken sollen dazu künftig die Macrovision-Signale erkennen und so unter anderem eine temporäre Speicherung erlauben, um Time-Shifting zu ermöglichen. Dies soll auch mit analogen Inhalten möglich sein, die durch Macroivision geschützt werden. Zudem sollen sich über den PC heruntergeladene Filme so auch auf Video-Kassetten samt Schutz durch Macrovision überspielen lassen.

Eher kritisch wird es dagegen hier beschrieben:

Was zunächst nach einer Aufweichung des Macrovision-Konzepts klingt (immerhin sollte es früher gänzlich Kopien verhindern), zielt indes unmittelbar darauf ab, den Zuschauern selbst bei Analogempfang digitale Fesseln anzulegen.

Da bildet man sich doch lieber seine eigene Meinung und kauft schnell noch Geräte die den neumodischen Kram nicht haben. Ein paar Reserve VHS-Player und Kassetten im Keller eingelagert und das langt auch.