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All der tägliche Frust und Schweiß der IT-Branche

Mehr unidirektionale Bankensicherheit

Nachdem die Hausbank vor einigen Monaten spontan den Türöffner mit einem klobigen neuen Modell ausgetauscht hatte (wir berichteten), natürlich ohne jeglichen Kundenhinweis, waren diesmal die Kontoauszugsdrucker dran. Wenige Tage zuvor standen diese alten beiden noch brav in der Eingangshalle, nun steht dort nur noch ein – wieder klobigeres – neues Gerät. Dazu noch mit einem wilden Haufen loser Strom- und Netzwerkkabel offen hinter dem Gehäuse. Und solch einem Gerät soll ich meine Karte unautorisiert einführen? Soll ich solch einem Kasten wirklich auch meine PIN anvertrauen? Wie autorisiert sich denn diese Kiste bei mir? Woher weiß ich, daß dies ein Gerät der Bank ist und nicht der übliche Feierabend Fake des lokalen Kriminellen? Immer ist es nur der Kunde, der sich ausweisen soll. Die Bank wird als solide und sicher vorausgesetzt. Oder hat hier schon mal jemand sich das BWL Diplom des netten Herrn am Schalter erst zeigen lassen? Aber den Ausweis der Kunden sehen wollen.
Ungleiche Sicherheit.

1 Kommentar

  1. Kaum hat man sich via eMail über diesen Zustand beschwert, wird man am nächsten Tag schon von der persönlichen Kundenberaterin freundlich begrüßt und in die heiligen Hallen gebeten. Das Problem wird dort wenigstens genauso gesehen und man will es beheben. Na geht doch! Wenn man wenigstens gehört oder gar ernst genommen wird, ist ja alles halb so schlimm.
    Nun muß nur noch der halbe Kilometer loser Kabel hinter den Automaten auch verschwinden und die Welt ist in Ordnung.
    Schön so.

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