Was bringt da heise.de eben als Meldung: Studie: Ein Drittel der Internet-Downloads bis 2010 kostenpflichtig. Ist ja prima. Und gar kein Zufall, daß die Auftraggeber der Studie genau die Rechteinhaber sind, die sich den größten Reibach mit ihren Portalen erhoffen. Bertelsmann, die graue Rechte-Eminenz, agiert ja noch eher im Hintergrund. T-Online dagegen hat ja den Finger am Musik herunterladen und die Vision des Videos ist auch nicht fern.
Vergessen wird dabei allerdings, daß auch aktuell schon jeder Download mit Kosten verbunden ist. Man bezahlt ja schließlich schon seinen Anschluß, ggf. auch Zeit oder Volumen dazu. Als ganz so gratis wie gefühlt ist es auch nicht.
Fehlt nur noch, daß Information als Grundrecht eingeführt wird. Dann wäre es wie mit den Wallace Brunnen in Paris. Dort hatte der Stifter Sir Richard Wallace einen freien und kostenlosen Zugang zum Trinkwasser als Grundrecht gefordert und auch finanziert.
Schön wär’s.