IT-weblog

All der tägliche Frust und Schweiß der IT-Branche

Büchersterben

Da muß doch Absicht dahinter stecken: In dem einen Fachbuchladen sind plötzlich die IT-Bücherregale leer und man findet das erste mal kein Buch zum Kauf, ein Novum!
Dann schnell zum nächsten, diesmal eine große Kette mit Kaffee im KG, wieder nix: Die IT-Ecke ist enorm geschrumpft und dafür viele DVD-Kaufregale.
Ist das die neue Zielgruppe? Sind die ITler sowieso alle dem globalen Synergie-(d)Effekt zum Opfer gefallen und brauchen alle gar keine IT-Bücher mehr, sondern verbringen ihre unfreiwillige Freizeit mit DVD schauen, so wie die bald Fünf Millionen Kollegen?
Schade drum.

3 Kommentare

  1. Ich kenne die aktuellen Verkaufszahlen von IT-Büchern nicht, aber es könnte sein, dass das Internet mehr und mehr zur Konkurrenz wird. Das Printmedium ist wohl einfach zu langsam für die schnelllebige IT-Branche. Viele Computer-Bücher sind schon veraltet, wenn sie auf den Markt kommen. Das gilt insbesondere für deutschsprachige Titel. Zumindest im naturwissenschaftlichen Bereich ist der Trend weg vom Printmedium hin zu online in den letzten Jahren sehr schnell vorangeschritten.

  2. Ein mit optimaler Didaktik geschriebenes Buch ist mir halt immer noch lieber als das mühselige Zusammengoogeln von Informationen. Manche aktuelle Tipps mag das Internet schneller liefern, aber sicher nicht beständiger. Meine alten Schinken hier über lex/yacc oder uucp wären heute schon wieder aus jedem Expertenforum rausgerutscht.

  3. Das ist mir auch schon aufgefallen, allerdings denke ich, dass das Management der Buchläden einen Fehler macht. Nach einem Gespräch im Buchladen mit einer Verkäuferin stellte sich raus, das „die“ denken, wer am Computer arbeitet, bestellt auch am Computer. Und das, wo ich doch so gern durch die IT-Abteilung geschlendert bin. 😉

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