Recht hat der Artikel:

Das World Wide Web, dessen Aufstieg größtenteils auf seiner Verwendbarkeit als Onlinekatalog beruht, hat sich inzwischen vielen der ursprünglichen, technologisch primitiveren Funktionen des Internet angepasst. Usenet-Diskussionen sind als webbasierte Foren wie Slashdot oder Metafilter wieder auferstanden. Persönliche Tagebücher, sogenannte Weblogs, haben sich zu Tausenden ausgebreitet. Blogger.com stellt eine Reihe von Publikationstools zur Verfügung, die es jedem Internetneuling ermöglichen, ein Weblog zu erstellen, automatisch Inhalte in eine Website einzubauen oder Links und Kommentare zu organisieren und Diskussionen zu eröffnen. In der kurzen Zeit seines Bestehens hat Blogger eine vernetzte Community von Zehntausenden von Nutzern aus dem Boden gestampft. Diese Menschen surfen nicht einfach im Netz. Heute können sie es erschaffen. Diese kollaborativen Communities von Autoren und Schöpfern, die auf den Ruinen fehlgeschlagener Businesspläne entstanden, stellen die eigentlichen Vorboten einer kulturellen, vielleicht sogar einer politischen Renaissance dar.

Der Content im Internet gehört uns, macht was draus!