IT-weblog

All der tägliche Frust und Schweiß der IT-Branche

HTML versus Print Corporate Identity

Der unendliche Kampf Content gegen Layout geht nie zuende.

Immer mal wieder kommen Vorgaben eine Firmen-CI einzuhalten, welche offensichtlich aus dem Printbereich kommt, oder der Verbrecher Verfasser der Gestaltungsrichtlinie hatte noch nie einen Browser unter seinen zwei linken Händen.

Da gibt es Vorgaben wie z.B. Firmenschriften die nie das Licht der Öffentlichkeit erblickt haben, also machen wir aus allen Texten Grafiken, Logisch!

Abstände werden in Zentimetern zum Bildrand angegeben, was mache ich aus 1cm bei 15″ wenn ich auf 21″ Monitor wechsel?

Die Fläche für den irgendwann mal möglichen Inhalt wird solange beschnitten bis nur noch viel Gestaltungsrahmen und wenig Inhaltsplatz bleibt.

Jede mögliche Schalt- oder Bedienfläche wird solange grafisch missgestaltet bis niemand mehr die Funktion auf Anhieb findet. Insbesondere undurchsichtige Flashmenues haben hier traurige Berühmtheit errungen.

Es werden alle jemals erschienen Browserversionen von Vergangenheit bis Zukunft pixelgenau angeboten und versprochen, ist das noch Optimismus?

Daraus ergibt sich die 90-60-10 Regel: 90% Aufwand für marginale Layoutänderungen die niemals jemand finden wird, 60% Aufwand für die Abstimmungen selbiger und schlußendlich 10% Aufwand irgendwelchen Content (das ist das Wort für fehlenden Inhalt) aufzutreiben.

1 Kommentar

  1. ooh.. das kommt mir irgendwie alles so bekannt vor.. 🙂

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