Anonymous hatte angekündigt, die Online-Aktivitäten im Lager Guantanamo zu stören.
Wenige Momente später …
Das US-Militär hat in den Gefangenenlagern den WLAN Zugang abgeschaltet und auch der Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter von Militär-Computern ist gesperrt.
Ergo: Die Online-Aktivitäten sind gestört. Mission accomplished!
Das dürfte wohl ein Musterbeispiel aus sich selbst erfüllenden Prophezeihungen sein.
Schön so.
Bei so manchem technischen Forum kriege ich die Kriese, wenn solche Antworten vor die Augenspringen:
- Warum willst Du das denn?
- Das hat sonst auch keiner
- Das war schon immer so
- Schon mal die Suche bemüht?
- Einfach alles als root laufen lassen und 777 setzen
Zu Antwort 1) Gerade wenn man so voll eigener hochnäsiger Blindheit geschlagen ist, das man dem Fragesteller nicht glaubt er will das was er schreibt was er will … Einfach mal die Fresse halten … ein schönes Zitat, woher eigentlich?
Wer zur Klärung von Fragen beitragen kann soll das gefälligst unaufdringlich tun. Wer nur blöd rumschreibt um seinen Namen mit noch einem Beitrag mehr im Experten-Forum zu schmücken, der muß leider draußen bleiben.
Zu Antwort 4) Klar, und dann bloß keinen eigenen Link mal auf einen persönlich empfohlenen Treffer setzen.
Zu Antwort 5) Der Tippgeber ist enweder zu bemitleiden oder zu schulen. Ggf. auch beides.
Schade drum.
Warum den mühevollen Weg gehen und einen Trojaner auf Staatskosten bauen, wenn man das Datenablegen auch als Dienstleistung des Staates an die Bürger definieren kann? Mit der neuen Bayern Cloud kann man sicher sein. Der brave Bürger signiert noch schnell seine geheimsten Daten unanfechtbar mit seinem Ausweis und vertraut sie dem Staat an.
Was hätten frühere Generationen von Spionen in grauen Mänteln für so eine naive Staatstreue gegeben. Den Bürger zum Blockwart von sich selbst zu machen, da wäre nicht mal der gute George Orwell drauf gekommen.
Schade drum.
Nice try!
Aber da sollte alles dicht sein, inzwischen noch mehr.
Update: Live den Attacken zuschauen geht unter Linux mit diesem Befehl einfach unterhaltsam einfach:
tail -f /var/log/apache2/*/access.log | grep " 401 "
Schön so.
Hat da das freiheitliche Ambiente von Peking geholfen? Da wird sogar über die Forderungen der Behörden hinausgehend eingeknickt? Das pseudonyme Registrieren von Domains ist dann wohl nur noch für wirklich Kriminelle möglich, der kleine Whistleblower von nebenan wird es sich nicht mehr erlauben können.
Und im Vorfeld die Klardaten aller Kunden zentral bei der ICANN oder einem Treuhänder zu hinterlegen birgt sicher Potential für Missbrauch.
Schade drum.
Im normalen such-Modul erscheint bei den Treffern ein sichtbares im Ergebnis. Keine schöne Idee. Daher:
tt_content.search.20.renderObj.20.stdWrap.HTMLparser = 1
tt_content.search.20.renderObj.20.stdWrap.HTMLparser.htmlSpecialChars = -1
Ist schon schwierig so einen Kontakt im Web zu beginnen. Die einfachste Form eines Kontakt Formulars kann schon mistverstanden werden. Eben wieder erlebt:
Ein einziges Feld mit dem Label eMail wird mit was ausgefüllt? Natürlich mit dem Namen des eigenen eMail-Programms, also Outlook, oder Thunderbird. Nicht etwa die eMail Adresse. Damit kann ein Server natürlich viel anfangen.
Selbst wenn man nun die Plausibilität der Eingabe prüft, dieser Anwender ist jetzt schon auf verlorenem Posten und wird mit Meldungen vom System nichts weiter anfangen können. Er meint sicher er habe das Internet kaputt gemacht und trollt sich zurück zur Steintafel.
Schön so.
Aus der Serie “wie man es nicht machen sollte”:
Da wird für TYPO3 eine beliebte Extension von 1.12.3 nach 1.12.4 upgedated und was steht in der Beschreibung: Der einzig verfügbare LTS-Zweig 4.5 wird nicht mehr unterstützt. Und das php 5.3.2 eben mal auch nicht mehr, obwohl das die normale Version für das aktuelle stabile debian ist.
Kann der Autor ja gerne für sich entscheiden, aber:
- LTS steht für Long term support und da erwarte ich von verantwortungsvollen Entwicklern auch ein commitment nicht nur die schönen neuen bunten Version zu unterstützen
- Bei so einer Änderung wäre es besser wenn nicht gar Pflich die Versionsnummer nicht nur in der minor-Ebene zu erhöhen. Hier handelt es sich eher um eine 1.13, wenn nicht gar eine 2.0 Version.
Schade drum.
Das könnte alles so schön einfach sein mit dem neuen Feature von Amazon:
Stößt ein Internetnutzer auf solch einen Button, kann er damit den zugehörigen Inhalt an seinen E-Reader oder auch die App für die verschiedenen Mobilbetriebssysteme schicken … Klickt man auf den Button, wird man aufgefordert, Benutzernamen und Passwort des eigenen Amazon-Accounts einzugeben.
Aber Moment: Auf fremden Webseiten in irgendwelche Popups eigene Kennungen eingeben? Keine gute Idee die User an sowas erst zu gewöhnen!
Klar, im normalen (legalen) Fall wird das sicher von amazon direkt nachgeladen sein und der gewiefte User prüft natürlich jedes mal die Domain in der Adresszeile und gleicht das noch mit dem SSL Zertifikat ab. Und was macht der chantalisierte Rest? Der gibt seinen Amazon-Login nun überall ein und bestellt sich dabei fleißig im Namen dritter um Kopf und Bargeld.
Schade drum.
Wenn das tolle Statistik Tool Piwik das so will, soll es das auch kriegen. Einfach auf dem Server als MySQL-Admin in die MySQL-Konsole und folgendes eingeben:
mysql> use mysql;
mysql> update user set File_priv=’Y’ where User=’piwik’;
mysql> flush privileges;
Falls der DB-User piwik ist, sonst halt anpassen. Und schon bekommt man überall grünes Licht im Piwik-Backend.
Schön so!
